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Geschichte...


Die Geschichte der Ballonfahrt begann im September des Jahres 1783. Die Gebrüder Montgolfier erkannten den Zusammenhang zwischen erwärmter Luft und ihrer damit verbundenen Aufwärtsbewegung. Sie bewiesen das Prinzip "leichter als Luft", die Grundlagen der Gesetze der Aerostatik. Die ersten Passagiere, so ist es überliefert, sollen Tiere gewesen sein. Die Fahrt eines Hahnes, eines Hammels und einer Ente soll wohl nur wenige Minuten gedauert haben. Nach der Landung endete der verletzte Hahn im Kochtopf der Montgolfier´s.

Brüder Michel und Jacques Montgolfier
Brüder Michel und Jacques Montgolfier

Am 21. November 1783 folgte dann die erste bemannte Ballonfahrt. Unter den Augen des französischen Königs Ludwig XVI und vor vielen tausenden Schaulustigen starteten zwei Franzosen zur ersten bemannten Ballonfahrt. Der Korb des ersten mit Gas gefüllten Ballons hob am 1. Dezember des gleichen Jahres zu einer ca. zwei stündigen Fahrt vom Boden ab. Professor Charles ist der geistige Vater der Gasballone. In der Folgezeit verschwand der Heißluftballon in der Versenkung. Es war zu diesem Zeitpunkt nicht möglich, die Luft in der Ballonhülle während der Fahrt ausreichend zu erwärmen. Der Gasballon trat hingegen seinen Siegeszug an. So wurde seine Nützlichkeit auch von den Militärs erkannt und zur Aufklärung, Nachrichtenübertragung bzw. als Sperrballon eingesetzt. Zahlreiche Rekorde bei Höhen- und Weitfahrten zeugen von der technischen Weiterentwicklung der Ballone.


Technik...


Das Auftriebsprinzip:
"Leichter als Luft" ist die tragende Kraft. Die erwärmte Luft in der Ballonhülle hat eine geringere Dichte als die Umgebungsluft und erzeugt damit den Auftrieb. Das heißt: Wenn es schön kalt ist, so wie im Winter, dann kann der Ballon mehr tragen. Doch auch hier gibt es Grenzen. Die Luft in der Hülle darf bei unserem Ballon nicht wärmer sein als 110°C. Auch bei der Beladung sind Grenzen gesetzt, die Zuladung richtet sich nach der Lufttemperatur und der Hüllengrenztemperatur, dem Leergewicht des Ballons, der Hüllengröße und der Höhe des Startplatzes über NN.
Also, wenn es im Sommer richtig schön warm ist, fahren wir dann auch schon mal mit einem Fahrgast weniger.

Die Ballonhülle:
Die Ballonhülle besteht aus Nylonstoff, die Polyurethanbeschichtung auf der Innenseite macht die Hülle nahezu luftdicht.
Für unsere Ballonhülle wurden ca. 1400 m2 Stoff verarbeitet. Die Hülle wiegt ca. 165 kg.

Der Brenner:
Mit ihm wird die Luft in der Ballonhülle erwärmt. Der Brenner wird mit Flüssiggas - Propan - betrieben. Wir fahren aus Sicherheitsgründen mit einem Doppelbrenner, die Brenner werden unabhängig von einander mit Gas versorgt. Die Brennerleistung liegt bei ca.2-3 MW je Brenner, dass ist abhängig vom Gasdruck.

Der Ballonkorb:
Der Korb ist in Handarbeit aus Peddigrohrgeflecht hergestellt. Der große Vorteil des Korbes: maximale Stabilität und ausreichende Flexibilität. In den Ecken des Korbes sind drei Ballongasflasche mit stabilen Gurten befestigt. Wir haben für eine Ballonfahrt 90 kg Gas mit an Bord. Die Funkstation für Flugfunk, mit ihr halten wir Kontakt zu unseren Verfolgern bzw. zu Stellen der Flugsicherung. Zur Pflichtausrüstung gehört auch ein Kombigerät, es enthält den Höhenmesser, das Variometer und die Anzeige des Hüllenthermometers. Zusätzlich ist noch ein GPS - Gerät als Navigationshilfsmittel an Bord.


Ballon:


Ballonkennung: D - OTTZ
Ballontyp: Schroeder FB - 36 / 24
Hüllenvolumen: 3600 m3
Indienststellung: 15.Januar 2009


Ballon 5

 
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